| UP-Seekajakteam erfolgreich beim Elbe-Marathon |
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Am 7.2.2010 haben drei Seekajakfahrer der Ulmer Paddler sehr erfolgreich am achten Winter-Elbe-Kanumarathon in Dresden teilgenommen. Alle drei bewältigten die 35 km von Bad Schandau bis Dresden-Laubegast jeweils in deutlich unter drei Stunden und durften sich über zwei erste Plätze (Kerstin Rümke und Jürgen Kastner) und einen zweiten Platz (Klaus Weigl) in ihren Altersklassen freuen. Begleitet wurde der Marathon von einem erlebnisreichen Rahmenprogramm. Nach der Anreise am Freitag lernten die Ulmer sehr schnell die großartige Gastfreundschaft der Dresdner Paddler kennen und schätzen. Nach einem deftigen Bauernfrühstück (das traditionell am Freitag Abend auf der Speisekarte steht) wurde noch lange gefeiert und erzählt. Am Samstag ging es mit Straßenbahn und Elbfähre nach Rathen; von hier starteten etwa 40 Teilnehmer zur 20-km-Wanderung durchs tief verschneite Polenztal nach Hohenstein. Dank ortskundiger engagierter Führung durch unsere Gastgeber erfuhren wir viel Interessantes über die Landschaft und die Geschichte der Sächsischen Schweiz. Pünktlich zum Sonnenuntergang trafen wir wieder an der Rathener Elbfähre ein, wo wir durch den Rathener Schifferverein zwar rein zufällig, aber trotzdem sehr würdig mit Pauken und Trompeten verabschiedet wurden. Unsere Gastgeber hatten inzwischen alle Boote auf die Vereinshänger verladen, so dass wir geradewegs zur Feier im beheizten Festzelt übergehen konnten. Letzte taktische Überlegungen für den Marathon am Sonntag wurden ausgetauscht; die Vorfreude stieg. Am Sonntag morgen machten wir uns wiederum mit der Bahn auf den Weg elbaufwärts. Zeitgleich mit uns erreichten auch die Bootshänger den Einstieg, so dass wir um Punkt 11 Uhr starten konnten. Vorher sorgte Klaus aber noch für eine Einlage, die garantiert in die Annalen des Dresdner Kanusports Einzug halten wird: Mit seinem Cowtail zog er sein Boot über den schneebedeckten Abhang zum Einstieg und übersah dabei, dass der Karabiner nicht richtig eingehängt war. Das Boot machte sich selbstständig, überholte Klaus und schoss geradewegs in die Elbe. Klaus zögerte nicht und sprang todesmutig hinterher (bei Minus acht Grad Außentemperatur). Das Rennen verlief für uns drei Ulmer Paddler sehr erfreulich. Wir blieben alle deutlich unter unserer Wunschzeit von drei Stunden und wurden im Ziel mit Pokalen und Urkunden ausgezeichnet, nachdem wir uns unterwegs so manches Duell mit den anderen Teilnehmern geliefert hatten. Trotzdem hatten wir unterwegs genügend Muße, um die faszinierende Landschaft der Sächsischen Schweiz aus der Bootsperspektive gebührend zu würdigen. Nach dem Rennen fuhren die meisten Teilnehmer direkt nach Hause; wir blieben noch einen Tag länger und begaben uns am Abend nach Dresden zur Stadtbesichtigung. Vor der Abreise am Montag machten wir noch einen Abstecher nach Pirna mit seiner sehenswerten Marienkirche. Mit vielen neuen Kontakten und Touren-Ideen im Gepäck ging es schließlich zurück nach Ulm. Link zum Artikel auf der Homepage des Veranstalters: KC Dresden-Laubegast
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